Regeln des Depressivseins

Beim Fussball hat D-Land schliesslich auch (gefühlte) 80 Mio Bundestrainer … Und für gute Ratschläge ist sich schliesslich kaum jemand zu schade …

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6 Gedanken zu “Regeln des Depressivseins

  1. Die „guten Ratschläge“ von 1000 anderen stören mich viel (viel!) weniger als die Vorwürfe, die ich mir selbst mache…

    • Das zu verallgemeinern ist schwer – aber wer ohnehin schon ein angeschlagenes Selbstwert-Gefühl hat, dem tut es nicht gut, wenn aus allen möglichen Richtungen die Klassiker wie „Stell dich net so an“, „Ist doch net so schlimm“, „Musst dich nur richtig anstrengen“ u.v.m. kommen. Und wenn es nur lange genug so geht – irgendwann glaubt man das. Folge: Man macht sich das ganze noch schwerer, als es ohnehin schon ist … :/

  2. Die Durchhalteparolen der anderen sind auf Dauer schon was ätzendes. Ich bin froh, dass mein Umfeld mittlerweile so entgegenkommend ist, dass sie das lassen. Zumal die engsten Freunde eh verdammt verständnisvoll waren, als ich offen damit umgehen konnte, das hat es mir leichter gemacht. Mittlerweile genieße ich die Gespräche, in den jeder einfach nur von sich erzählt und wir das aus den Gesprächen mitnehmen können, was für uns wichtig ist. Auf der anderen Seite verstehe ich aber auch, dass viele es wirklich nur „gut meinen“ und es einfach nicht besser wissen und können.

    • Jupp, das geht mir ähnlich. Die Leute, die es nicht besser wissen und Verständnis zeigen sind Gold wert. Aber die Gespräche mit den ehemaligen. „Mitinsassen“ möchte ich auch nicht mehr missen – weil es auch wieder etwas Motivation gibt, zu sehen das die anderen auch ihre Fortschritte machen. 🙂

  3. Die Kunst ist es doch, sich mit den Menschen zu umgeben, die einem gut tun. Sortieren gehört dann zwangsläufig dazu und ich kann mich von „Mitinsassen“ auch nicht freisprechen. Jeder geht seinen Weg, aber wir profitieren noch immer von unseren Gesprächen und (mittlerweile unregelmäßigen) Treffen. Auf der anderen Seite setze ich mich aber auch gezielt mit der Öffentlichkeit auseinander, damit die Vorteile nach und nach schwinden. 🙂

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